Alles dazwischen
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King of Wrath - Ana Huang
Ebenfalls ein Buch, was ich schon länger rumliegen hatte. Während ich es gelesen habe, ist mir tatsächlich so nach 50 Seiten aufgefallen, dass ich es schon gelesen habe. Erstmal kein gutes Zeichen, wenn es so lange dauert, um die Story wiederzuerkennen bzw. komplett zu vergessen, es gelesen zu haben. Ich habs trotzdem weitergelesen, weil ich gar keine Ahnung mehr hatte, was passiert. Das ist vielleicht etwas übertrieben, weil zu 100% klar war, was in der Story noch kommt, aber eher durch die Story an sich und nicht, weil ich mich erinnert hab. Das Buch „King of Wrath“ ist der erste Teil der „Kings of Sin“-Reihe von Ana Huang.
Die Story bedient so ziemlich jedes Klischee, was man sich vorstellen kann. Eine Protagonistin, die alles macht, was ihre Eltern sagen, bis ein morally grey Typ um die Ecke kommt und sie davon überzeugt, dass sie eine eigene Person ist. Warum auch immer, arbeiten die Frauen in solchen Büchern zu 95% als Eventmanagerinnen, wie auch in diesem Fall. Noch mehr Klischees bedient jedoch der männliche Protagonist. Natürlich ist er der reichste und begehrteste Junggeselle, der dort existiert und sein Hobby ist Boxen, um dampf abzulassen, weil er sonst sein hartes Leben nicht aushält. Generell ein paar gewalttätige Neigungen hier und da, aber natürlich ganz anders bei der Protagonistin, zumindest im Verlauf des Buchs. Am Anfang ist er sehr kühl und reserviert, bis der einmalige Charakter der Protagonistin ihn für immer verändert bla. Achja, der Plot ist das größte Klischee und zwar muss sie ihn heiraten, weil er einen Deal mit ihrem Vater gemacht hat, weil der Vater etwas gegen seinen Bruder in der Hand hat, was natürlich mit der Mafia zu tun hat. Natürlich musste man die auch noch irgendwie mit reinbringen.
Auch wenn sich das jetzt ziemlich negativ anhört, war das Buch trotzdem unterhaltsam. Es war auf keinen Fall langweilig und auch wenn es eindeutig war, wie die Story ausgeht, war ich trotzdem neugierig und habe das Buch gerne und schnell gelesen. Die Story dieser beiden Protagonist:innen ist mit diesem Buch abgeschlossen und deswegen war ist verwundert, dass es eine Reihe ist. Turns out, dass es in den restlichen Büchern der Reihe um jede einzelne andere Person geht, die im ersten Buch vorkommt. Ich werde die Reihe nicht weiterlesen, weil irgendwie kann ich, sobald ich mich einmal auf Hauptpersonen fokussiert und die Anderen als Nebencharaktere abgestempelt hab, nicht mehr switchen. Falls ich das nicht hätte, würde ich überlegen, ob ich die anderen Bücher lese, da das Lesen des Buches trotz meiner Kritik Spaß gemacht hat. Außerdem ist es mit 480 Seiten ein Buch, was man schnell lesen kann und es deswegen gut für ein paar Abende leichte Unterhaltung ist. Auch die Schreibweise war sehr angenehm. Ich glaub trotzdem, dass ich es in die Kategorie „Alles dazwischen“ einordne, weil es war kein Flop, aber ich kann es auch nicht zu 100% weiterempfehlen.
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